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Selbstmanagement in Unternehmen Torsten Fritz

Selbstmanagement in Unternehmen

Torsten Fritz

Published April 6th 2009
ISBN : 9783836651462
Paperback
220 pages
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 About the Book 

Die gesellschaftliche Bedeutung und Bewertung menschlicher Arbeit ist im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Ver nderungen unterworfen gewesen, so auch in den letzten Jahren. Hier waren und sind es insbesondere die Entwicklungen der Individualisierung und Flexibilisierung, die einen starken Einfluss auf Arbeitsverh ltnisse aus ben. Diese Entwicklungen dr cken sich einerseits in der verst rkten Betonung der Eigenverantwortung der Mitarbeiter durch die Unternehmen, andererseits in einer gr eren Unsicherheit f r den Einzelnen aus. In diesem Umfeld gewinnt der Aspekt des Selbstmanagements eine immer gr ere Bedeutung - sowohl im praktischen als auch im wissenschaftlichen Diskurs. Demnach obliegt es dem Arbeitnehmer sein Leben m glichst so zu organisieren, dass er Arbeit und Privatleben in Einklang bringt (Stichwort: Work-Life-Balance). Es obliegt ihm aber auch, seine Arbeit so zu organisieren, dass er diese effektiv und effizient erledigen kann. Letztlich wird erwartet, dass der Arbeitnehmer zunehmend unternehmerisch mit seiner eigenen Arbeitskraft umgeht. Selbstmanagement gilt dabei als eine besonders gute M glichkeit, diesen Anforderungen gerecht zu werden. So erstaunt es nicht, dass sich heute eine nahezu un bersehbare Anzahl unterschiedlichster Selbstmanagement-Angebote an die Arbeitnehmer wenden. Diese reichen von Management-Ratgebern, ber Coaching-Kurse bis hin zu den unterschiedlichsten Seminaren in Zeit- und Selbstmanagement. Trotz dieser Vielzahl unterschiedlicher Angebote haben sie doch eines gemein: Sie wenden sich an den Einzelnen Auch die wissenschaftliche Diskussion um das Selbstmanagement findet in erster Linie in einem Bereich statt, der sich vor allem mit dem Individuum auseinandersetzt, in der Psychologie. Es erscheint also, als w re die Selbstorganisation der Arbeitnehmer alleine deren Sache, als liege die Erbringung einer effektiven Arbeitsleistung letztlich ausschlie lich in deren H nden. Warum also eine sozialwissenschaftliche Arbeit zu diesem